Lemon Tea Cookies

19. Juni 2014

Die Cookies sind in wenigen Minuten gemacht und schmecken verdammt gut!

Dieses Rezept habe ich auf dem Blog ‚Wie sieht’s denn hier aus?‘ gefunden. Leider scheint der Blog nicht (mehr) zu existieren – und bevor diese fabelhaften Cookies im digitalen Nirvana verschwinden, schreibe ich das Rezept auch hier auf.

Zutaten für den Teig

  • 2 Teelöffel Zitronensaft
  • 100ml Milch
  • 120g Butter
  • 1 Ei
  • 160g Zucker
  • 250g Mehl
  • 1/4TL Kaisernatron
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zutaten für den Guss

  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL normaler Haushaltszucker

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Oberhitze vorheizen.

Die Milch mit dem Zitronensaft vermischen und ca. fünf Minuten stocken lassen. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Ei und Zucker schaumig rühren. Milch, Mehl, Backpulver und Baking-Soda dazu geben und verrühren.

Kleine Teighäufchen auf ein Backblech geben und die Cookies ca. 10 Min backen (aufpassen, dass sie schön goldbraun, aber nicht dunkler werden!)

Sind die Cookies abgekühlt, verrührt man die 2 Esslöffel Zitronensaft mit den 3 Esslöffeln Zucker und pinselt den Brei über die Cookies und lässt die Feuchtigkeit von dem Keksen aufsaugen.

Focaccia al formaggio

26. Januar 2014

Das Kochbuch geht ausführlich auf den besonderen Ziegenfrischkäse („formagetta“) aus Ligurien ein. Ich habe stattdessen ca. 200g Frischkäse mit Ziegenmilch und 75g fein gekrümelten Salzlakenkäse (z.B. Feta) genommen und war recht zufrieden.

Der Teig braucht öfter Ruhe, deswegen benötigt man etwas länger in der Vorbereitung. Dafür kann man es aber tatsächlich einen Tag vorher machen, ungebacken im Kühlschrank stehen lassen und erst wenn der Besuch kommt, in den heißen Backofen schieben. Der Teig weicht die 24 Stunden nicht durch, ich war selbst überrascht.

Zutaten

für den Teig

  • 200g Mehl
  • ca. 50g Olivenöl
  • Wasser

für die Füllung

  • 250g Ziegenfrischkäse oder frischen Blauschimmelkäse

Außerdem Salz und Olivenöl

Zubereitung

Mehl und Öl gut vermischen, so lange Wasser dazu geben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen in eine Tüte oder Folie packen und ca. eine Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse klein würfeln, die Küche sauber machen, eine große Tarteform oder Backblech einfetten und dann z.B. ein gutes Buch lesen.

Nochmal ein paar Minuten kräftig kneten und in zwei Hälften zerteilt nochmal 5 Minuten hinlegen.

Die eine Hälfte mit Nudelholz und Mehl wenige Millimeter flach ausrollen (die Profis werfen den Teig einfach in die Luft) und die Form damit auslegen, dass er am Rand nach oben steht.

Den Frischkäse darauf verteilen und aus dem restlichen Teig einen ebenso dünnen Deckel ausrollen und diesen vorsichtig darüber legen, die Ränder von Boden und Deckel zusammendrücken. Mit dem Daumen einige Vertiefungen in den Deckel drücken (macht ein schönes Muster).

(An der Stelle habe ich das Focaccia in den Kühlschrank gestellt. Wenn Du das auch machst, wird am Tag drauf der ganze Teig mit ausgetretenem Öl bedeckt sein, so dass ich auf das Öl im nächsten Schritt verzichtet habe)

Den Deckel mit Öl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen. und im vorgeheizten Backofen (ganz Heiß, in Ligurien wird er im Holzkohleofen gebacken – ich hatte 250°C) ca. 10 Minuten backen, bis er schön gebräunt ist, dabei den Ofen möglichst nicht öffnen und heiß servieren.

Carote in Agro

26. Januar 2014

Antipasti sind gar nicht so schwer zuzubereiten. Diese Süß-sauren Möhren aus der Gegend um Piemont sind ideal als kleine Vorspeise für Gäste oder im Sommer an Grillabenden. Und natürlich kann man statt (oder zusätzlich zu den) Möhren auch andere Gemüse wie Zucchini oder Zwiebelchen verwenden. Auch bei die Kräuter kann man variieren, je nachdem worauf man Appetit hat, oder was die Küche hergibt (Rosmarin hat sich bewährt)

Die Möhren sollten mindestens am Vortag zubereitet werden. Zum einen, damit sie noch nachziehen können und zum anderen, dass der Essig-Sud-Geruch wieder aus der Küche verschwindet.

Zutaten

    • 125 ml trockener Weißwein
    • 125 ml Weißweinessig
    • 125 ml Wasser1 EL Zucker
    • 500 g zarte Möhren
    • frische Kräuter (Rosmarin, Petersilie, Lorbeer, Minze, etc.)
    • 2 Knoblauchzehen
    • 4 EL Olivenöl

Zubereitung

Möhren schälen und in kleine Scheibchen schneiden, Kräuter putzen, Knoblauchzehen schälen und halbieren.

Wasser, Wein, Essig und Zucker in einem Topf erhitzen, die restlichen Zutaten zufügen und bei geschlossenem Deckel eine Viertelstunde sanft garen.

Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Kräuter und Knoblauch entfernen, das Gemüse in eine verschließbare Schüssel umfüllen und mit dem abgesiebten Sud bedecken. Einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.

Am besten ohne den Sud und dafür mit frischen Kräuter verziert servieren

 

Orangen-Kürbis-Kokos-Suppe

6. November 2011

Zutaten

für 4 Pesonen

  • 2 kleine Zwiebeln
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 1 Hokaido-Kürbis
  • 4 mehlig kochende Kartoffeln
  • 1-3 Karotten
  • ein etwa daumengroßes Stück Ingwer
  • nach Belieben 2 Äpfel
  • Wassser
  • 2 EL Gemüsebrühepulver
  • Saft von ca. 2 Orangen
  • ca. 1/2 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung

Die Zwiebeln klein würfeln.

Kürbis und Äpfel entkernen.

Kürbis, Kartoffeln, Karotten und Äpfel schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden.

Zwiebeln in einem großen (>4 l) Topf mit dem Öl glasieren. Das geschälte Gemüse, den Ingwer und die Äpfel dazugeben und kurz anbraten.

Das Gemüse im Topf mit  Wasser bedecken und das Gemüsebrühe-Pulver hinzugeben.

Aufkochen und dann 20 Minuten köcheln lassen.

Den Orangensaft, die Kokosmilch, Salz, Pfeffer und Chilis dazugeben und mit dem Pürierstab durchmixen.

Abschmecken, fertig.

Hackfleischbällchen mit Überraschung

19. September 2009

Zutaten (für 4 Personen)

für die Bällchen

  • 500 g mageres Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Magerquark
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Senf
  • Salz, Pfeffer,Paprika
  • 8 große Backpflaumen
  • 1 Riegel Feta
  • 8 Oliven, gefüllt
  • 1 EL Rapsöl

Für die Beilage

  • 1 Salatgurke
  • 1 TL Rapsöl
  • 2 EL saure Sahne, 10%
  • 1 EL Dill
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das Hackfleisch mit der fein gehackten Zwiebel, den Semmelbröseln, Ketchup, Senf, Quark und den Gewürzen vermischen.

In die Öffnung der Backpflaumen ein ca. fingerkuppengroßes Stück Feta drücken. Die Backpflaumen und die Oliven mit dem Hackfleischteig umfüllen.

Die Hackfleischbällchen in der Pfanne mit dem Öl vorsichtig anbraten (gehen leicht kaputt!!)

Gurkenscheiben in dem Öl ca. 5 Minuten anbraten, die saure Sahne würzen und darüber geben. Dill und kleingeschnittene Frühlingszwiebeln darüber streuen.

Nährwerte

pro Portion etwa:
377 kcal
25 g Fett
10 g Kohlenhydrate
30 g Eiweiß
2 g Ballaststoffe
77 mg Cholesterien

Das eingedeutschte und kommentierte Rezept für Chocolate Chip Cookies von Scot W. Stevenson

1. Juni 2009

Das angeblich beste Rezept direkt in den Zutatenmengen eingedeutscht und fabelhaft kommentiert.

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Dominostein-Muffins

30. November 2008

Das Rezept ist eine leichte Variation des Muffin-Grundrezepts aus „Noch mehr Muffins“ von Jutta Renz.

Zutaten (für 24 Stück)

  • 520 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Natron (kann auch weggelassen werden)
  • 5-6 TL Zimt
  • 1-2 TL Muskat
  • 1-2 TL Nelken
  • 200 g Schokoladenbrösel
  • 2 Eier
  • 280 g brauner Zucker
  • 160 ml Sonnenblumenöl
  • 560 g Buttermilch (ein Becher, der Rest Milch)
  • > 24 Dominosteine

Zubereitungszeit: 15 Min.

Backzeit: 25-30 Min.

Backofen: 180° (Umluft 160°)

Zubereitung

  1. Backofen vorheizen, Muffinbleche mit Papierförmchen füllen (oder einfetten). Mehl absieben, mit Backpulver, Natron, Gewürzen vermischen
  2. Ei schaumig schlagen und mit den Eiern, der Buttermilch, dem Öl und dem Zucker vermischen
  3. Das Mehl und die Schokolade unterrühren
  4. Nach Belieben naschen abschmecken
  5. Jeweils einen gehäuften Esslöffel Teig in die Förmchen geben, einen Dominostein rein drücken und mit einem weiteren Esslöffel Teig abdecken
  6. Im Backofen ca. eine halbe Stunde backen, bis sie schön goldbraun und innen nicht mehr klebrig sind

Durch die Dominosteine sind die Muffins ziemlich süß, daher habe ich sie mit einem großen Messer halbiert, um einen Zuckerschock vorzubeugen. So sieht man außerdem die Dominosteine in der Mitte des Muffins. Wegen der großen Süße ist als Glasur wohl auch am ehesten eine herbe Schokolade geeignet (ich hab das komplett weggelassen)

Am besten schmecken die Muffins wenn sie nicht frisch gegessen werden, sondern schon etwa einen Tag alt sind

Avocadocreme

31. Dezember 2007

Ähnlich wie Guacamole

Zutaten

  • ca 150-200 ml Joghurt
  • 1 weiche Avocado
  • 2-3 EL Creme Fraiche
  • Salz
  • Pfeffer
  • Spritzer Zitronensaft
  • evtl. 3 Zehen Knoblauch

Zubereitung

Avocado aushöhlen, mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab pürieren, bis die Masse cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

Flammkuchen

27. August 2007

Zutaten

  • 300g Mehl
  • 30g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 400g Zwiebeln
  • 250g geräucherter, durchwachsener Speck
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 327g Sahnequark
  • 6 EL Schmand
  • 2 Eigelb
  • abgeriebene Muskatnuss
  • Fett und Mehl fürs Blech

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe zerbröckeln, mit Zucker in 150 ml lauwarmem Wasser auflösen. In die Mulde gießen. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 15-20 min gehen lassen.
Inzwischen die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Speck ebenfalls würfeln und in einem Topf oder einer Pfanne ohne Fett anbraten. Zwiebeln hinzufügen und unter Wenden 3-5 min glasig dünsten. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
Öl und einen halben Teelöffel Salz zum Vorteig auf den Mehlrand geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt weitere 20-30 min gehen lassen.
Backblech einfetten, mit Mehl bestreuen. Teig durchkneten und darauf ausrollen.
Quark, Schmand und Eigelb verrühren. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Guss auf den Teig streichen. Zwiebel-Speck-Mischung darüberstreuen.
Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 250°/ Umluft: 225°) 12-15 min backen.

Apfelkuchen „Wilma“

27. August 2007

Zutaten

Teig:

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 1/2 Pck. Backpulver

Füllung:

  • 4 Becher Sahne
  • 75g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Pck. Puddingpulver zum Kochen (Vanillegeschmack)
  • 3-4 Äpfel

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem Mürbteig verkneten, Springform einfetten, gut die Hälfte des Teiges auf dem Boden der Form ausrollen, mit dem restlichen Teig einen Rand hochziehen.

Die Äpfel schälen, entkernen, in Viertel teilen, an der Oberseite der Länge nachmehrmals einritzen und den Teigboden damit eng belegen.
Sahne mit Zucker, Vanillinzucker und Puddingpulver verrühren und unter ständigem Rüren (brennt leicht an!) aufkochen.
Die Masse über die Äpfel gießen, Teigrand evtl. etwas runterdrücken auf Höhe der Füllung.
Bei 150° Umluft ca. 60-70 min backen. Sollte die Oberfläche zu sehr bräunen, nach 45-50 min den Kuchen mit Alufolie locker abdecken.